welding-alloys.com 10 Produktivität mit Fülldraht bei der Schienenreparatur Manuelle Schienenreparatur: Fülldrahtschweißen (FCAW) vs. E-Hand-Schweißen (SMAW) Das Schweißen mit umhüllten Stabelektroden erfordert häufige Unterbrechungen zum Elektrodenwechsel. Fülldraht hingegen kann in teil- oder vollautomatischen Prozessen nahezu kontinuierlich verschweißt werden. Das reduziert die Anzahl der fehleranfälligen Nahtansätze und sorgt für eine deutlich gleichmäßigere Reparaturqualität. Wichtige Vorteile: • Höhere Abschmelzleistungen: typischerweise 4-8 kg/h beim Fülldraht (FCAW) gegenüber etwa 1-3 kg/h beim E-Hand-Schweißen (SMAW). • Kontinuierliche Drahtförderung: weniger Unterbrechungen für den Elektrodenwechsel und mehr produktive Lichtbogenzeit. • Höhere Abschmelzeffizienz: weniger Verbrauch und Abfall an Schweißzusatzwerkstoff im Vergleich zu Stabelektroden. • Kürzere Reparaturzeiten: besonders vorteilhaft bei knappen Die Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks der Schieneninfrastruktur erfordert kosteneffiziente und nachhaltige Instandhaltungsmethoden. Die schweißtechnische Wiederherstellung verschlissener eingebetteter Rillenschienen kann die Lebensdauer des Gleises verlängern und im Vergleich zum Austausch der Schienen erhebliche Einsparungen ermöglichen. Reparaturen können direkt vor Ort durchgeführt werden. Dadurch lassen sich Betriebsunterbrechungen, Instandhaltungszeiten und die mit dem Ausbau und Austausch verschlissener Schienen verbundenen Umweltbelastungen reduzieren. Automatische Schienenreparatur: UPFülldraht vs. Massivdraht Beim Wechsel von Massivdraht auf Fülldraht muss die Drahtvorschubgeschwindigkeit angepasst werden. Bei einem Fülldraht wird der Schweißstrom hauptsächlich durch den äußeren metallischen Mantel geleitet, was das Abschmelzen im Vergleich zu einem Massivdraht bei gleichem Schweißstrom erleichtert. Dies führt zu einer höheren Abschmelzleistung bei gleichbleibender Energieeinbringung. Auch die Geometrie der Schweißraupe ist vorteilhafter: geringerer Einbrand und ca. 25 % weniger Aufmischung. Um die höhere Abschmelzleistung voll auszunutzen, kann die Schweißgeschwindigkeit erhöht werden. Dadurch steigt die Produktivität, während Wärmeeinbringung und Größe der Wärmeeinflusszone (WEZ) reduziert werden. Dies trägt dazu bei, die Rissanfälligkeit der Schiene zu verringern. 350 Fülldraht ∅ 3.2 mm 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0 Schweißstrom (A) Massivdraht ∅ 3.2 mm Abschmelzleistung (kg/h) 400 +37% +46% +49% +54% +65% 450 500 550 600 650 700 +61% Wartungsfenstern im Bahn- und Straßenbahnnetz. • Einfache Umstellung für Schweißer: vertrautes manuelles Schweißverfahren bei höherer Produktivität.
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